Art.Nr.: 1497
In diesem, 1969 erstmals erschienenen Werk, das der Verfasser selbst als „die erste geschichtliche Darstellung abendländischer Urreligion und Volksreligion als urreligiöse Dauerüberlieferung“ beschrieb, weist der Sinnbildforscher auf die große Bedeutung der Mütter im Kult der Großsteingräberkulturen hin.
Die zentraleuropäische Stätte dieses Kultes stellten laut Wirth die Externsteine, der Eccestan „Mutterstein“, als die „Herz-Hauptstätte“ des Abendlandes dar. Mit neuzeitlichen technischen Hilfsmitteln konnten Weiheritzungen und -malereien ihrer ehemaligen Kulthöhle wieder zu Tage gebracht werden. „Sie lassen uns“, so der Verfasser, „erst erkennen, welche Ausstrahlung von diesem ‚Mutterstein‘ einst in den Nahen Osten bis Kanaan-Arabien ausgegangen sein muß, die Abendland und Morgenland in einer Kultgemeinschaft umschlossen hat.“ Erstmalig wird auch der Ursprung des „Kreuzgott“-Mythos erkennbar, der vom Eccestan nach dem Morgenland kam und von dort als Christusmythos wieder nach dem
Eccestan in eine iroschottisch-germanische urreligiöse Erneuerungsbewegung zurückkehren sollte.
159 Seiten, zahlreiche Abb. u. Illustrationen, Broschur (Paperback)
Inhalt
- Vorwort.
- Einleitung
- Erdgeschichtliches.
- Der Name „Externsteine”: der „Mutter”- „Mütterstein”
- Europäische Urreligion: der „Kreuzgott” des vierten Felsens und der Jahrgang des Sohnes des Himmels und der Erde
- Externsteine-Führung.
- Der vierte Fels.
- Dritter und zweiter Fels
- Der erste Fels: der „Große Externstein”
- Das Kreuzabnahme-Bildwerk am „Großen Externstein”
- Christus der Kinderbringer des Kreuzabnahme-Felsbildes.
- Die „Kleine Mutterhöhle” der Externsteine
- Das abwärts senkende Armpaar des Sohnes des Himmels und der Erde
- Die vier „Ur”-Bögen
- Das „Herz-Haupt” der Göttlichen Mutter mit den vier Augen
- Die „Mutter-Erde”-Zeichen.
- Die Gróa und das „Totentor”
- Das Kraft- und Beseelungszeichen in den beiden Strichen der Göttlichkeit.
- Die Wallfahrer aus Bohuslän
- Das Totentor und das Totengericht.
- Der Galgen.
- Die Rune der Göttlichkeit am Haupte des Sohnes des Himmels und der Erde..
- Die „Große Mutterhöhle”
- Die Wallfahrer aus dem Pyrenäenland.
- Die Wallfahrer aus Morbihan (Bretagne).
- Das Jahrkucheneisen vom Humfeld (Lippe).
- Das Brunnenkind erhält das Horn.
- Das Adlertor
- Der „Ur”-Nische-Grabfels.
- Die Hervorrufung des Gottsohnes.
- Der Oberteil der Externsteine: die drei „Mütter”
- Die letzte Zeit des „Eccestan”
- Das Reformationswerk der „Mütter” und der Iro-Schotten
- Die letzte Weissagung der Seherin.
- Externsteine-Folgerungen
- Nachwort
- Zeittafel zur Geistesgeschichte des ECCESTAN „Mutterstein”
- Bildanhang
- Anhang: Rundgang durch den Externstein
Preis:
14,90 EUR
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