J. W. Hauer: Eine indoarische Metaphysik des Kampfes und der Tat

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Art.Nr.: 1433
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Produktbeschreibung

Die Bhagavadgita in neuer Sicht


Die um 500 v. Chr. niedergeschriebene Bhagavadgītā („der Gesang des Erhabenen“) bietet in Form eines spirituellen Gedichts die Quintessenz der Veden, der heiligen Lehrtexte des Hinduismus. In diesem Zwiegespräch legt Krishna, eine irdischen Erscheinungsform von Vishnu, seinem Schüler Arjuna auf dem Schlachtfeld die Grundgedanken über das Leben dar. Hierbei zeigt er ihm sein göttliches Wesen und unterweist ihn in Verhaltensregeln zum Erkennen des Göttlichen. Der Indologe Hauer stellt diesen wesentlichen Teil des Mahabharata, des indischen Nationalepos, in den Kontext der Geschichte der Arier und stellt die wesentlichen, auch uns Europäer betreffenden Grundsätze heraus, und verdeutlicht, wie tiefgründig die Arier schon in frühesten Zeiten um Einsichten in die Glaubensfragen um Gott, Seele, Wiedergeburt und den Sinn des Lebens rangen. 
Hauer deutet die Bhagavadgītā insbesondere vor dem Kernproblem, nämlich dem tragischen Wider­spruch der Pflichten, in den der Held Arjuna hineingestellt ist, dem die Bhagavadgītā von dem göttlichen Weisheitskünder Krşna vor­getragen worden sein soll. In diesem Widerspruch der Pflichten ent­hüllt der Weise die durchgängige Tragik des Lebens überhaupt und zeigt den Weg zur heldenhaften Bewältigung dieser Tragik. Der geschichtliche Vorwurf der Bhagavadgītā ist ein uraltes indogermanisches Motiv: Der Widerstreit in der Pflicht des Kriegers, der für Ehre und Reich kämpfen muß und dabei am eigenen Blute schuldig wird. Dies ist ein echt tragisches Motiv. 
„Die Bhagavadgītā“, so der Indologe, „gibt uns nicht nur tiefe, für alle Zeiten und für alles religiöse Leben gültige Einsichten, sondern sie enthält auch im besonderen die klassische Gestaltung einer der be­deutendsten Phasen indogermanischer Glaubensgeschichte, zwar un­termischt mit anderen Elementen, aber in ihrem Kern doch von einer ausgesprochenen Wesensreinheit... Trotz alles Seltsamen und Fremden entdecken wir in ihr die Frage und Ant­wort unseres eigenen innersten Wesens. Hier ist Geist von unserem Geiste am Werke gewesen.“
Hauers Zusammenfassung des Kerns der Erzählung: Nicht den Sinn des Lebens und des Ge­schehens zu enträtseln, sind wir berufen, son­dern die von uns geforderte Tat zu entdecken und zu wirken und so tätig das Rätsel des Lebens zu meistern.

173 Seiten, einige Abb., Broschur

Vorwort
Einleitung
Kap. 1.     Die Last der Tragik und die Wegleitung zu ihrer Bewältigung
Kap. 2.     Die durchgängige Tragik des menschlichen 
    Wirkens und ihre Meisterung durch die Tat
Kap. 3.    Die Reinigung des Willens und die Bildung des Gemütes als Voraussetzung der rechten Tat
    I.       Die Reinigung des Willens
    II.      Kampf und Opfer als die Kernbeispiele rechter Willenshaltung bei der Tat
    III.      Die Bildung des Gemüts
    IV.      Die Polarität von Wirken und Beschauung
Kap. 4.     Der Durchbruch zum Selbste
Kap. 5.     Der metaphysische Grund des Werkes
Kap. 6.     Die Einordnung in den Lebensstand als 
    Forderung der Urnatur
Kap. 7.     Der Abgrund der Gottheit und die große 
    Heimkehr
Anmerkungen

Anhang: Die Bhagavadgita (vollständiger Text)
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